Außer Rand und Band
600 Kinder geben den Startschuss
Grundschulwettbewerb Berlin
Am Freitagvormittag enterten erst einmal 600 Schülerinnen und Schüler von 35 Grundschulen das Parkett für ihren Grundschulwettbewerb 2026. Der Sieger freute sich über einen Startplatz bei der Bundesveranstaltung „Tanzen in der Schule“.
Vorgegeben waren zwei Choreografien (für die Klassen 1 bis 3 sowie die Klassen 4 bis 6) zu „Dance with Danger“ von KAMRAD. Die Beteiligung war so gut, dass in diesem Jahr zum ersten Mal die Arena der Max-Schmeling-Halle herhalten musste, um allen Tänzerinnen und Tänzern gerecht zu werden. Erstmals hatten die Eltern die Möglichkeit, ihren Schützlingen beim Tanzen zuzusehen und zum ersten Mal tanzten elf Teams im Finale. Nach etwas über zwei Stunden standen die Sieger fest:
In der Jahrgangsstufe 1 bis 3 setzten sich die Ringelstarz Youngstarz von der Ringelnatz Grundschule gegen ihre gesamte Konkurrenz durch und belegten den 1. Platz. In der Jahrgangsstufe 4 bis 6 ging die Kristall Crew von der Kristall Grundschule als Sieger vom Parkett.
In der Ausrechnungspause fluteten alle 600 Kinder das Parkett und tanzten sich im Wortsinn frei. Der Mitmachsong „Gute Laune“ von den GroßstadtEngeln durfte natürlich nicht fehlen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten engagiert sich der Landestanzsportverband Berlin in dem Projekt „Tanzen in der Schule“, das jedes Jahr in dem Grundschulwettbewerb seinen Höhepunkt findet.
Ergebnis Jahrgangsstufe 1 bis 3
1. Ringelstarz Youngstarz, Ringelnatz Grundschule
2. Magic Dance Group 1, Mary-Poppins-Grundschule
3. Schließmann Grundschule
Ergebnis Jahrgangsstufe 4 bis 6
1. Kristall Crew, Kristall Grundschule
2. Sachsenwald Dance, Sachsenwald Grundschule
3. Ringelstarz United, Ringelnatz Grundschule
Qualität siegt
Mit 32 Paaren aus zehn Nationen stiegen die aufgehenden Sterne am ersten Tag des Berlin Dance Festival in das Geschehen ein. Sechs Paare und vier Nationen schafften den Sprung in die Schlussrunde. Die Bronzemedaillengewinner der WM Under 21, Dmytrii Forostianov/Helene Novalee Tilgert, präsentierten sich von Beginn an hervorragend und waren eine Klasse für sich. Sie setzten sich gegen ihre gesamte Konkurrenz durch und standen am Ende auf dem Siegertreppchen ganz oben. Als zweitbestes deutsches Paar belegten die Braunschweiger Daniil Ketov/Viviana Koschnitzki den vierten Platz und nahmen damit kurz neben dem Siegertreppchen Aufstellung. Als dritte Deutsche im Bunde ertanzten sich Pascal Etzold/Cindy Jörgens den sechsten Platz in dem hochkarätigen Finale. BDF-Silber ging nach Lettland und die Bronzemedaille wurde nach Hongkong vergeben
WDSF Open Rising Stars Standard (32)
1. Dmytrii Forostianov/Helene Novalee Tilgert, Grün-Gold-Club Bremen
2. Klavs Kokins/Saule Edriukaityte, Lettland
3. Dovano Bacani/Yi Pak Lam, Hongkong
4. Daniil Ketov/Viviana Koschnitzki, Braunschweiger TSC
5. Lucas Walsted/Amalie Boennelykke Eir, Dänemark
6. Pascal Etzold/Cindy Jörgens, Tanzsportzentrum Blau-Gold Berlin
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7. Jan Goerling/Hanna Kalpakidis, btc Grün-Gold der Turngemeinde in Berlin
12. Erik Dabergott/Nicole Geller, Tanzsportzentrum Stuttgart-Feuerbach
Sieg geht nach Nürnberg
Mit 108 Paaren stellten die Senioren III Standard das stärkste Teilnehmerfeld am ersten Festivaltag. Ein Blick auf die Startliste präsentierte dem Betrachter ein überwiegend deutsches Feld mit internationaler Beteiligung, was sich am Ende des ersten Tages auch im Finale widerspiegelte: Sechs Paare vertraten drei Nationen. Ingo Bauer/Sandra Fürsattel hielt am frühen Abend ihr erstes BDF-Gold in den Händen. Das Paar hatte bis auf drei Ausnahmen im Jahr 2025 alles gewonnen, was es zu gewinnen gab und setzte seine Siegeserie in der Max-Schmeling-Halle fort. Vor heimischer Kulisse setzten sich auch Fabian Lohauß/Simone Braunschweig bis in die letzte Runde durch. Am Ende wurde ihnen die Silbermedaille überreicht. Die dritte Stufe des Siegertreppchens bestiegen die Braunschweiger Peter und Miriam Pfeiffer. Über alle Runden hinweg waren ihnen der Spaß und die Freude am Tanzen anzusehen, was letztlich mit der Bronzemedaille belohnt wurde.
WDSF Open Senior III Standard (108)
1. Ingo Bauer/Sandra Fürsattel, TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg
2. Fabian Lohauß/Simone Braunschweig, Askania TSC Berlin
3. Peter und Miriam Pfeiffer, Braunschweiger TSC
4. Stefano Maraboli/Laura Donati, Italien
5. Evgeny Olkov/Marina Belyaeva, AIN
6. Rainer und Sabine Nolte, Grün-Gold TTC Herford
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7. Kai Schönherr/Silke Ludwig, TG Saphir Chemnitz
9. Johann Baptist-Edbauer/Sabine Edbauer, Tanzsportclub Alemana Puchheim
10. Thomas Langkavel/Sabine Haas, TC Der Frankfurter Kreis
Falk Thomas/Sabrina Bisaccia, Tanzsportzentrum Wetter-Ruhr
12. Holger und Birgit Staub, Grün-Gold-Club Bremen
13. Stefan Jacob/Margit Stiebritz, btc Grün-Gold der Turngemeinde
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14. Christine und Jürgen Flimm, SSV Neuhaus
Patrick und Sabrina van der Meer, Tanzsportzentrum Blau-Gold Berlin
16. Stefan Staufert/Jasmin Borgmann-Staufert, TSC Rot-Gold Sinsheim
18. Rainer und Gitta Koning, TSG Nordhorn
19. Mario Müller-Frahm/Michaela Frahm, Tanz Sport Club in Hannover
Michael und Angela Osswald, TSC Take it easy e.V. Königs Wusterhausen
21. Eckehard und Anne Kahl, 1. TGC Redoute Koblenz + Neuwied
22. Michael Beckmann/Bettina Corneli, TGC Rot-Weiss Porz
23. Jörg und Sabine Markmann, Club Saltatio Hamburg
24. Oliver und Stefanie Liebers, TC Blau-Gold im VfL Tegel
Ehepaar Wolff ganz oben
Der Altersgruppenwechsel scheint ihnen gut zu tun: Jens und Maike Wolff waren zu Beginn des Jahres 2026 in die Altersgruppe der Senioren IV gewechselt. Seither bewiesen die Hamburger, dass sie in dieser Altersgruppe ebenfalls international ganz oben dabei sind. So auch in Berlin. Das Paar setzte sich mit zwei Punktein Vorsprung gegen seine Konkurrenz aus Königsbrunn durch und ging als Sieger vom Parkett. Mit der Platzziffer neun ertanzten sich Gerhard und Marion Funk BDF-Silber vor Knut und Iris Möller, die ihre EM-Bronzemedaille um eine BDF-Bronzemedaille ergänzten.
WDSF Open Senior IV Standard (89)
1. Jens und Maike Wolff, Club Saltatio Hamburg
2. Gerhard und Marion Funk, TSC dancepoint Königsbrunn
3. Knut und Iris Möller, TTC Rot-Weiß Freiburg
4. Ingolf und Gabriele Dähnert, TSA im Moritzburger Sportverein
5. Eric und Helene Schmitter, Frankreich
6. Alessandro Barbone/Patrizia Flamini, Italien
7 aus 31
Das Startfeld der Senioren Standard präsentierte 31 überwiegend deutsche Teilnehmer. Sieben Paare erreichten die Schlussrunde, zwei davon kamen aus Tschechien. Die amtierenden Weltmeister über zehn Tänze, Christian und Anja Platz, setzten sich in allen fünf Tänzen durch und gewannen damit zum vierten Mal in Folge ein Weltranglistenturnier mit allen Tänzen. Steve Hädicke/Antonia Adam gaben den Lansamen Walzer und den Tango an ihre tschechischen Konkurrenten ab, setzten sich jedoch am Ende klar auf dem dritten Platz durch.
WDSF Open Senioren I Standard (31)
1. Christian und Anja Platz, TSC Nordlicht Rostock
2. Martin Czech/Katerina Cechova, Tschechien
3. Steve Hädicke/Antonia Adam, TSC Excelsior Dresden
4. Harald Rybka/Sarah Rybka-Schmidt, TC Rot Weiss Casino Mainz
5. Zsolt Kristof/Daniela Paul, TC Der Frankfurter Kreis
6. Matej Kutalek/Anna Konecna, Tschechien
7. David Kirchner/Sophia Bremm, TSC Schwarz-Weiß-Blau TSG Nordwest, Frankfurt
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8. Patrick und Marit Vrielmann, TTC Gelb-Weiss im Post SV Hannover
9. Maximilian Münnicke/Ina Fuchs, TSC Savoy München
10. Andrey Shevandrin/Stefanie Müller, TK Orchidee Chemnitz
11. Tobias Böhm/Virginia Iorillo, TSC Metropol Hofheim
12. Steve Bockhardt/Cornelia Meussling, Blau-Silber Berlin Tanzsportclub
Ohne deutsche Beteiligung
Das Finale der Senioren II Latein wurde ohne deutsche Beteiligung ausgetragen. Auf den Plätzen eins bis vier waren tschechische Tänzerinnen und Tänzer zu finden. Hinzu gesellten sich Paare aus Lettland und Polen. Als bestes deutsches Paar erreichten Gergely Darabos/Sonja Macholy den achten Platz.
WDSF Open Senior II Latin (22)
1. Jiri Belohlavek/Jitka Bohacova, Tschechien
2. Lubos Nevria/Pavla Barankova, Tschechien
3. Tomas Kalina/Simona Kalinova, Tschechien
4. Tomas Zlamal/Jana Zhlamanova, Tschechien
5. Kalvis Deaks/Dina Deaka, Lettland
6. Tomasz Jesionek/Katarzyna Ziemniak-Jesionek, Polen
von Gaby Michel-Schuck Uhr